Fortbildung

Zeitarbeiter bei Weiterbildung benachteiligt

Leere im Klassenzimmer: Viele Zeitarbeiter würden sich gerne weiterbilden, bekommen aber kaum eine Chance. Somit geht einer Studie zufolge die Schere zwischen Leiharbeitern und den Festangestellten beim Thema Bildung weiter auf.

F.Schmidt - Fotolia.com

Leere im Klassenzimmer: Immer weniger Leiharbeiter bekommen die Möglichkeit, sich weiterzubilden. Leere im Klassenzimmer: Immer weniger Leiharbeiter bekommen die Möglichkeit, sich weiterzubilden.

Ob Leiharbeiter oder Mini-Jobber - wer nicht fest angestellt ist, hat einer Studie zufolge schlechte Chancen zur Weiterbildung. So ist die Zahl der "atypisch Beschäftigten" - also Zeitarbeiter, Mini-Jobber, befristet oder in Teilzeit Beschäftigte - in Deutschland seit 2003 um 1,8 Millionen auf 7,9 Millionen (2011) gestiegen. Doch nur bei den Zeitarbeitern sank in den letzten sechs Jahren die Weiterbildungsquote  von 43 auf 27 Prozent, heißt es in einer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. 

Zum Vergleich: Von den Arbeitnehmern in "normalen" Beschäftigungsverhältnissen hatten sich fast zwei Drittel (64 Prozent) in den vergangenen drei Jahren beruflich weiterqualifiziert. Auch viele Zeitarbeiter und Mini-Jobber würden sich gerne weiterbilden. Folglich sind 40 Prozent von ihnen mit den Möglichkeiten dazu unzufrieden.


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