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Betriebsräte

Aktiv im Betrieb

Informationen und Arbeitshilfen für Betriebsräte  

Haftung des Betriebsrats für Beraterhonorar

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Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Betriebsratsvorsitzender, der die Grenzen des Beurteilungsspielraums zur Erforderlichkeit einer Beratung überschreitet, gegebenenfalls selbst haften kann. Eine Beratungsgesellschaft erhielt vom Betriebsrat einen Auftrag und nimmt den Betriebsrat als Gremium und seinen Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden auf Zahlung des Honorars in Anspruch. Die IG BCE informiert, was Betriebsräte beachten sollten.  weiter

Entscheidend sind Beeinträchtigungen im Alltag und im Job

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Sechs bis sieben Millionen Diabetiker gibt es in Deutschland. Viele von ihnen sind bereits im Rentenalter. Doch auch bei den 40- bis 60-jährigen sind – je nach Alter – 4 bis 10 Prozent an Diabetes erkrankt. Was viele nicht wissen: Zahlreiche Diabetiker können als Schwerbehinderte anerkannt werden.  weiter

Gleichstellung mit Schwerbehinderten kann beantragt werden

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Arbeitnehmer mit einem Grad der Behinderung von mindestens 30 können Schwerbehinderten gleichgestellt werden. Das kann vor allem einen besseren Kündigungsschutz bringen. Gerade bei Diabetikern erkennen die zuständigen Stellen häufig „nur“ einen Grad der Behinderung von 30 oder 40 an. In solchen Fällen kann es sich lohnen, bei der örtlichen Arbeitsagentur die Gleichstellung mit Schwerbehinderten zu beantragen. Der Antrag wird bewilligt, wenn das Arbeitsverhältnis wegen der Behinderung akut gefährdet ist.  weiter

Heuern und Feuern gilt nicht

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Gut 700.000 Arbeitnehmer in Leiharbeitsunternehmen registrierte die Bundesagentur für Arbeit im März 2013. Zumeist dauern Arbeitsverhältnisse bei Verleihern nur einige Monate – da fällt es schwer, eine betriebliche Interessenvertretung aufzubauen. Dass es funktionieren kann, zeigt das Beispiel von Frank Bouvain (51), IG BCE-ler und Betriebsrat beim Verleihunternehmen randstad in Berlin (Region Ost). Bei den folgenden Tipps von A wie „Arbeitszeitkonto“ bis Z wie „Zuweisung von Arbeit“ stand er der IG BCE-Internetredaktion mit Rat und Tat zur Seite.  weiter

Betriebsräte können unbegrenzte Leiharbeit verhindern

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Betriebsräte können künftig den uneingeschränkten Einsatz von Leiharbeitern verweigern. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) nach dem ein Arbeitgeber ohne zeitliche Begrenzung eine Stammkraft durch eine Leiharbeitnehmerin ersetzen wollte. Ulrich Freese, stellvertretender Vorsitzender der IG BCE, begrüßt dieses Urteil: „Diese Entscheidung des Bundesgerichts schiebt dem Wildwuchs beim Einsatz von Leiharbeitskräften einen ersten Riegel vor."  weiter

Auf dem Weg zu gleicher Bezahlung

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„Equal Pay“ – gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Das will die IG BCE für Leiharbeiter erreichen.  Als wichtiger Schritt in diese Richtung wurden Branchenzuschläge vereinbart. Leiharbeiter, die in der chemischen, Kautschuk und Kunststoff verarbeitenden Industrie beschäftigt sind, haben danach Anspruch auf Zuschläge zu ihrem Lohn. Voraussetzung: Sie müssen länger als sechs Wochen beschäftigt sein. Weitere IG BCE-Branchen sollen folgen.  weiter

Job auf Zeit

Jede zweite Neueinstellung hat ein Verfallsdatum. Vor allem junge Arbeitnehmer kennen den Jobeinstieg heute nur noch mit einem befristeten Arbeitsvertrag. Für viele Arbeitgeber ist die Befristung ein Instrument für mehr Flexibilität. Für die Beschäftigten macht sie Lebens- und Familienplanung fast unmöglich.  weiter

Leihbeschäftigte zählen für die Betriebsgröße mit

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Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die Rechte von Leihbeschäftigten und Betriebsräten entscheidend gestärkt. Leihbeschäftigte zählen bei der für die Größe des Betriebsrats maßgeblichen Anzahl der Beschäftigten mit, entschied das BAG am 13. März 2013. Das bedeutet in vielen Betrieben der von der IG BCE organisierten Branchen, dass sich die Anzahl der zu wählenden Betriebratsmitglieder bei anstehenden oder aktuell laufenden Betriebsratswahlen erhöht.  weiter

Werk- und Dienstverträge

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Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, betriebliche Aufgaben auf Fremdfirmen, zu verlagern, zunehmend über Werkverträge. Arbeitgeber sehen darin Vorteile, insbesondere die - teilweise allerdings nur vermeintliche - Kosteneinsparung. Tatsächlich gibt es aber auch viele Risiken und Nachteile. Ein wichtiger Grund für den Betriebsrat, sich mit der Problematik intensiv auseinanderzusetzen. Es geht darum, die Arbeitsplätze der Stammbeschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen zu sichern und den Einfluss des Betriebsrats zu erhalten.  weiter

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